08 April 2026, 08:37

Rheinmetall dringt mit neuem Joint Venture in die Satellitenaufklärung vor

Organigramm der SA Army Engineer Formation mit Logos und Text auf einem weißen Hintergrund.

Rheinmetall bald auch Weltraum-Satelliten bauen - Rheinmetall dringt mit neuem Joint Venture in die Satellitenaufklärung vor

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall steigt in die Raumfahrttechnologie ein und gründet ein neues Satellitengeschäft. Das Unternehmen hat sich mit dem finnischen Satellitenspezialisten Iceye zusammengetan, um ein Joint Venture für militärische Aufklärung zu schaffen. Der erste Satellit soll 2025 in Produktion gehen.

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Die neue Firma mit dem Namen Rheinmetall Iceye Space Solutions wird ihren Sitz in Neuss haben. Rheinmetall hält 60 Prozent der Anteile, Iceye die verbleibenden 40 Prozent. Die Aufnahme des Betriebs ist noch vor Jahresende geplant.

Ziel der Partnerschaft ist die Herstellung hochpräziser SAR-Satelliten (Synthetic Aperture Radar) für militärische Zwecke. Diese Satelliten liefern detaillierte Aufklärungsbilder – selbst bei schlechtem Wetter oder nachts. Iceye betreibt bereits ähnliche Systeme, von denen einige derzeit in der Ukraine im Einsatz sind.

Durch die Kombination der bestehenden Technologie von Iceye mit dem weltweiten Vertriebsnetz von Rheinmetall will das Joint Venture die Produktion deutlich über die aktuelle Kapazität von Iceye hinaus ausweiten. Der erste Satellit dieser neuen Zusammenarbeit entsteht 2025 im Werk in Neuss.

Das Gemeinschaftsunternehmen ermöglicht Rheinmetall den Einstieg in den Raumfahrtsektor und erweitert gleichzeitig die Marktpräsenz von Iceye. Mit der geplanten Produktionssteigerung will das Unternehmen fortschrittliche Aufklärungssatelliten an militärische Kunden weltweit liefern. Die Fertigstellung der ersten Einheit ist innerhalb der nächsten zwei Jahre vorgesehen.

Quelle