Schwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und in Klinik geflogen
Mathias HeringSchwerer Elektroauto-Brand auf der A3: Fahrer schwer verletzt und in Klinik geflogen
Schwerer Unfall auf der A3 bei Ratingen am Freitagnachmittag
Auf der Autobahn A3 bei Ratingen hat sich am Freitagnachmittag ein schwerer Vorfall ereignet. Ein Elektroauto geriet zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Ausfahrt Ratingen-Ost in Brand. Der Fahrer erlitt bei der Flucht schwere Verletzungen und musste notärztlich versorgt werden.
Die Feuerwehr in Ratingen erhielt gegen 13:10 Uhr den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Mehrere Einheiten rückten aus, darunter die Berufsfeuerwehr Ratingen sowie Freiwillige aus Breitscheid, Lintorf und Mitte.
Rettungskräfte aus Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber aus Duisburg wurden ebenfalls alarmiert. Der Fahrer erhielt eine erste Behandlung im Rettungswagen, bevor er in ein Spezialkrankenhaus ausgeflogen wurde. Die Feuerwehr benötigte etwa drei Stunden, um das Feuer zu löschen, und setzte dabei einen „Cobra“-Löschfahrzeug ein, um die Batterien zu kühlen.
Die Autobahnpolizei sicherte die Unfallstelle ab, da die A3 während der Rettungsarbeiten und der Hubschrauberlandung vollständig gesperrt werden musste. Nach der Brandbekämpfung wurden die verkohlten Überreste des Fahrzeugs in eine Quarantäneeinrichtung für Elektroautos gebracht.
Die Autobahn konnte erst wieder freigegeben werden, nachdem das Feuer vollständig gelöscht und das Wrack abtransportiert worden war. Der Fahrer befindet sich weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Behörden ermitteln noch zur Ursache des Brandes.
