28 June 2026, 18:24

"Söhne ohne Väter": Wie der Krieg eine ganze Generation prägte

"Ohne Väter aufgewachsen" - Filmvorführung mit dem Regisseur Andreas Fischer

"Söhne ohne Väter": Wie der Krieg eine ganze Generation prägte

Ein neuer Dokumentarfilm erkundet das Leben von Kindern, die nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Väter aufwuchsen. Unter der Regie von Andreas Fischer wirft der Film ein Licht auf die emotionalen und sozialen Herausforderungen einer Generation, die tief von den Folgen des Krieges geprägt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs in manchen Regionen fast jedes dritte Kind ohne Vater auf. Der unter dem Titel „Söhne ohne Väter“ veröffentlichte Film konzentriert sich auf Männer, die unter diesen Umständen groß wurden, und lässt sie ihre persönlichen Geschichten und Kämpfe erzählen. Viele beschreiben eine starke, mitunter aber auch überwältigende Bindung zu ihren Müttern.

In einigen Fällen traten Stiefväter in ihr Leben ein, was komplexe Familiendynamiken schuf. Der Film enthält Interviews, die zeigen, wie diese Männer Kindheit und Erwachsenenalter ohne väterliche Bezugsperson meisterten. Andreas Fischer, der selbst in Troisdorf aufgewachsen ist, bringt dabei seine eigene Perspektive in das Projekt ein.

Die Vorführung findet am Sonntag, 11. Mai 2025, um 17:00 Uhr statt und wird in der Evangelischen St.-Johannes-Kirche, Viktoriastraße 1, in Troisdorf gezeigt. Im Anschluss an den Film haben die Zuschauer die Möglichkeit, an einer Diskussion mit dem Regisseur teilzunehmen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist für alle kostenfrei. Film und anschließendes Gespräch sollen die langfristigen Auswirkungen vaterloser Kindheiten in der Nachkriegsgesellschaft aufzeigen. Die Besucher werden mit einem tieferen Verständnis für eine Generation nach Hause gehen, die durch Abwesenheit und Widerstandsfähigkeit geprägt wurde.

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