28 March 2026, 10:28

Solinger Initiative kämpft um Rettung der bedrohten Eissporthalle

Eislaufbahn in einem Stadtplatz umgeben von Gebäuden, Treppen, Geländern, Informationsschildern, schneebedecktem Boden, Laternen, Bäumen und Himmel.

Solinger Initiative kämpft um Rettung der bedrohten Eissporthalle

Eine lokale Wählerinitiative in Solingen drängt auf rasches Handeln, um die Eissporthalle der Stadt vor einer möglichen Schließung zu retten. Die Gruppe SG zukunft. hat einen offiziellen Antrag an den Stadtrat eingereicht, in dem sie betont, dass die Anlage eine zentrale Rolle für den Sport, die Jugendarbeit und das Gemeinschaftsleben spielt. Die Initiative wirft der Stadt vor, dass bisherige Bemühungen zur langfristigen Sicherung der Halle keine nachhaltigen Lösungen gebracht hätten.

Im Antrag werden erhebliche Bedenken zur aktuellen Betriebsstruktur der Eishalle geäußert. SG zukunft. kritisiert, dass die unabhängige Betreibergesellschaft der Stadtverwaltung und dem Sportausschuss den Zugang zu wichtigen Informationen verweigere. Ohne diese Daten, so die Argumentation, bleibe die politische Kontrolle unzureichend – und die Zukunft der Halle damit ungewiss.

Paul Gerd Rössling, Mitglied der Initiative im Sportausschuss, besteht darauf, dass der Betreiber zunächst alle notwendigen Unterlagen offenlege, bevor über städtische Finanzhilfen verhandelt werden könne. Die Gruppe fordert zudem regelmäßige, transparente Berichte, damit die Verantwortlichen Fortschritte nachvollziehen und bei Problemen eingreifen können.

Doch die Sorgen gehen über finanzielle und strukturelle Fragen hinaus: Ein Wegfall der Eissporthalle hätte laut der Initiative weitreichende Folgen. Schulen, Sportvereine und Jugendprogramme würden eine wichtige Stätte verlieren, und das Image Solingens als lebenswerte Stadt könnte Schaden nehmen. Aktuell dient die Halle als zentraler Ort für organisierten Sport, Freizeitaktivitäten und Gemeinschaftsveranstaltungen.

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Um die langfristigen Perspektiven zu verbessern, schlägt der Antrag eine engere Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid vor. Durch eine gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Verantwortlichkeiten ließe sich die Belastung für die einzelne Kommune verringern. SG zukunft. betont, dass nun zügig Klarheit über den Status der Halle geschaffen werden müsse, um eine letzte-minütige Krise zu vermeiden.

Der Antrag formuliert klare Forderungen nach politischem Engagement, Transparenz und regionaler Kooperation zum Erhalt der Eissporthalle. Bei Annahme zielen die Maßnahmen darauf ab, den Betrieb langfristig zu sichern. Die weiteren Schritte hängen nun von der Reaktion des Stadtrats auf die Vorschläge ab.

Quelle