20 March 2026, 18:23

Stadtrat beschließt 2,5-Millionen-Sanierung des Bergischen Löwen wegen Hochwasserrisiko

Ein belebter Plaza Mayor mit Menschen auf Stühlen sitzend und stehend, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schilder an Pfählen, Fahnen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Stadtrat beschließt 2,5-Millionen-Sanierung des Bergischen Löwen wegen Hochwasserrisiko

Gründliche Sanierung des Bergischen Löwen: Stadtrat gibt grünes Licht

Nach einer nicht öffentlichen Sitzung des Stadtrats wurde eine umfassende Sanierung des Bürgerzentrums Bergischer Löwe beschlossen. Die Stadt bewilligte 2,5 Millionen Euro für die Verlegung und Modernisierung der elektrischen Anlagen – begründet mit akuten Hochwasserrisiken. Zudem wurden Pläne für ein neues Jugendzentrum sowie vorläufige Sicherheitsmaßnahmen im Jugendzentrum Q1 beraten.

Die Verwaltung warnte, dass die elektrische Infrastruktur des Gebäudes in einem kritischen Zustand sei und in einem hochwassergefährdeten Bereich liege. Alexandra Meuthen, Leiterin des Liegenschaftsamts, betonte die Dringlichkeit der Maßnahmen, um Schäden zu vermeiden. Trotz einiger Bedenken fand der Beschluss breite Zustimmung.

Bereits zuvor hatte der Jugendhilfeausschuss kurzfristige Sicherheitsnachrüstungen im Jugendzentrum Q1 am Quirlsberg unterstützt. Zudem wurde grünes Licht für ein neues Jugendzentrum in der Oberen Hauptstraße gegeben, das eine 250 Quadratmeter große Gemeinschaftsfläche für Pfadfindergruppen und das Kita-Museum umfassen soll. Ein detailliertes Nutzungskonzept wird gemeinsam mit den zukünftigen Nutzern erarbeitet.

Während der Debatte hinterfragte Rainer Röhr (Volt/FWG) die Pläne für das neue Jugendzentrum. Claudia Werker, Leiterin des Jugend- und Sozialamts, reagierte mit aktualisierten Informationen. Klaus Waldschmidt (SPD) hingegen stellte infrage, ob die Teilrenovierung des Bergischen Löwen überhaupt notwendig sei, und schlug vor, auf ein Gesamtkonzept für das Gebäude zu warten.

Unterdessen verschob der Haushaltsausschuss die Beratungen über den diesjährigen Haushalt und die Personalplanung auf die nächste Vollsitzung des Stadtrats am kommenden Dienstag. CDU, Grüne und SPD einigten sich darauf, vorerst auf eine Haushaltsabstimmung zu verzichten – ein Zeichen für laufende Kompromissgespräche. Waldschmidt (SPD) merkte an, dass zwar eine Verlegung des Q1-Jugendzentrums in die Alte Zentralwerkstatt denkbar sei, die aktuellen Pläne jedoch weiterhin auf das Zanders-Gelände abzielten.

Die mit 2,5 Millionen Euro veranschlagte Sanierung der Elektroanlagen wird nun umgesetzt, wobei der Hochwasserschutz im Mittelpunkt steht. Auch die vorübergehenden Sicherheitsmaßnahmen im Q1 und die Pläne für das neue Jugendzentrum kommen voran. Endgültige Entscheidungen über die Verlegung des Jugendzentrums und den Gesamthaushalt bleiben jedoch bis zur nächsten Ratssitzung ausstehend.

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