08 May 2026, 18:22

THEAS Theater bekommt neue Direktorin und setzt auf inklusive Kulturarbeit

Offenes Buch mit dem Titel "Das Theater: Eine monatliche Besprechung des Dramas, der Musik und der schönen Künste" mit sichtbarem Text und einem Logo auf der Seite.

THEAS Theater bekommt neue Direktorin und setzt auf inklusive Kulturarbeit

Das THEAS Theater gibt Wechsel an der Spitze bekannt: Ab dem 1. August 2023 übernimmt Kornelia Eng-Huniar die Leitung als neue Direktorin. Sie folgt auf Claudia Timpner, die das Theater in den vergangenen zwölf Monaten durch eine Phase des Wachstums und der Stabilisierung geführt hat. Der Übergang leitet ein neues Kapitel für das Haus ein, das weiterhin auf Inklusion und gesellschaftliches Engagement setzt.

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Claudia Timpner stand seit 2022 an der Spitze des THEAS und half dem Theater, sich von den pandemiebedingten Herausforderungen zu erholen, während sie gleichzeitig dessen kulturelle Reichweite erweiterte. Unter ihrer Führung bringt das Theater heute jährlich rund 60 bis 70 Aufführungen auf die Bühne und veranstaltet 20 Kurse, die etwa 3.500 Zuschauer:innen sowie 300 Teilnehmer:innen pro Jahr anziehen. Bereits vor ihrer Amtszeit als Direktorin prägte Timpner das THEAS als Schauspielerin, Dozentin und künstlerische Leiterin maßgeblich und formte dessen kreative Ausrichtung.

Zum 1. August wird Timpner ihr Amt niederlegen, um sich wieder eigenen künstlerischen Projekten zu widmen. Ihre Nachfolgerin, Kornelia Eng-Huniar, ist seit 2011 Teil des THEAS und unterstützte Timpner in den letzten drei Jahren in administrativen Funktionen. Die ausgebildete Opernsängerin, die auf europäischen Bühnen Karriere machte, gibt mit einer Neuinszenierung von Bitte Einsteigen (bitte) – einer Fassung mit Audiodeskription für sehbehinderte Zuschauer:innen – ihr Debüt als Theaterleiterin.

Trotz finanzieller Stabilität ist das THEAS weiterhin auf Sponsoren und Fördergelder angewiesen, die etwa ein Drittel des Jahresbudgets decken. Der Betrieb kämpft jährlich darum, die Kosten zu decken, bleibt aber seinem sozialen Auftrag treu: Die Förderung von Jugendprogrammen und die Erschließung neuer Wege, um durch Kunst Inklusion zu stärken, stehen weiterhin im Mittelpunkt.

Mit Eng-Huniars Amtsantritt bringt frischer Wind die Leitung des THEAS, ohne dabei das Engagement für Barrierefreiheit und gemeinwohlorientiertes Theater aufzugeben. Ihre erste Produktion wird diese Ausrichtung unterstreichen und die inklusive Arbeit des Theaters fortsetzen. Gleichzeitig eröffnet Timpners Abschied eine neue Phase für ihre eigene künstlerische Laufbahn.

Quelle