Troisdorf kämpft mit Aufklärung und Workshops gegen Antisemitismus im Alltag
Etta SchollTroisdorf kämpft mit Aufklärung und Workshops gegen Antisemitismus im Alltag
Öffentliche Veranstaltung zu Antisemitismus im November in Troisdorf
Im November findet in Troisdorf eine kostenlose öffentliche Veranstaltung zum Thema Antisemitismus statt. Organisiert von der Evangelischen Kirche, soll sie ein oft unterschätztes Problem durch Aufklärung und Dialog in den Fokus rücken. Der Abend bietet historische Einblicke, praktische Workshops und Strategien gegen Hassrede.
Die Veranstaltung ist für Dienstag, den 4. November 2025, von 19:15 bis 21:00 Uhr angesetzt. Austragungsort ist das Johanneshaus, das kürzlich renovierte Gemeinschaftszentrum der Evangelischen Kirche Troisdorf in der Kronprinzenstraße 16, direkt gegenüber der St.-Johannes-Kirche.
Eröffnet wird der Abend von Saskia Klemp, Synodale und Mitarbeiterin der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg". Sie gibt einen Überblick über Antisemitismus – von seinen historischen Wurzeln bis zu heutigen Erscheinungsformen. Im Anschluss folgt ein Argumentationstraining für die Teilnehmer:innen.
Der Workshop widmet sich gängigen Parolen, Argumentationsmustern und Beispielen für Hassrede. In strukturierten Übungen erproben die Teilnehmenden wirksame Gegenstrategien. Eine Anmeldung ist bis zum 3. November 2025 erforderlich und erfolgt per E-Mail an [email protected].
Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen und ist kostenfrei. Die Organisator:innen empfehlen eine frühzeitige Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind. Ziel des Abends ist es, den Teilnehmenden Wissen und Handwerkszeug mitzugeben, um Antisemitismus im Alltag zu erkennen und entgegenzutreten.






