Wuppertals Architekturstudium droht das Aus – Studierende kämpfen um ihren Studiengang
Mathias HeringWuppertals Architekturstudium droht das Aus – Studierende kämpfen um ihren Studiengang
Architekturstudium an der Bergischen Universität Wuppertal soll nach Sparplänen der Landesregierung eingestellt werden
Im Rahmen neuer Sparmaßnahmen der nordrhein-westfälischen Landesregierung steht das Architekturstudium an der Bergischen Universität Wuppertal vor der Abschaffung. Studierende protestieren gegen die Pläne und werfen den Verantwortlichen vor, die Bildungsstandards zu schwächen und die gesellschaftliche Relevanz der architektonischen Ausbildung zu vernachlässigen.
Die geplante Schließung ist Teil von Haushaltskürzungen, mit denen die öffentlichen Ausgaben gesenkt werden sollen. Sollte der Beschluss umgesetzt werden, entfallen Professuren und Lehrveranstaltungen – das würde das Ende der architektonischen Lehre in der Region bedeuten. Die Universität bestätigte, dass die rund 500 aktuell Immatrikulierten ihr Studium in Wuppertal noch abschließen können.
Auf der Bundesallee präsentierten Demonstranten ihre Entwürfe und Modelle als symbolische Hommage an das, was sie zu verlieren fürchten. Die Proteste spiegeln die wachsende Verärgerung innerhalb der Fakultät wider. Auch Dozenten unterstützen die Studierenden und fordern eine Rücknahme der Pläne.
Kritik gibt es zudem an der mangelnden offiziellen Kommunikation seitens der Universitätsleitung. Viele Studierende geben an, vor der Bekanntgabe nicht formal über die Einstellung des Studiengangs informiert worden zu sein.
Die Schließung würde das Ende der architektonischen Ausbildung an der Universität besiegeln. Ohne Gegenwehr verliert die Region ihr einziges spezialisiertes Studienangebot in diesem Bereich. Studierende und Mitarbeiter setzen sich weiterhin für eine Kehrtwende ein, bevor die endgültigen Beschlüsse gefasst werden.






