30 March 2026, 14:29

Zoll schlägt mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung im Sicherheitsgewerbe zu

Roter Stempel mit der Aufschrift "Deutsches Reich" auf schwarzem Hintergrund.

Zoll schlägt mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung im Sicherheitsgewerbe zu

Zoll startet Großrazzia gegen Schwarzarbeit in Sicherheits- und Privatschutzbranche

Der deutsche Zoll hat eine bundesweite Großoffensive gegen nicht angemeldete Beschäftigung im Sicherheits- und Objektschutzsektor eingeleitet. An der Aktion unter Führung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Zollverwaltung sind mehr als 2.100 Beamte beteiligt. Im Fokus stehen Unternehmen, die im Verdacht stehen, gegen Arbeitsgesetze zu verstoßen – etwa durch illegale Beschäftigung oder Lohnbetrug.

Besonders im Visier der Ermittler sind Dienstleister für Veranstaltungssicherheit und Gebäudeschutz, Branchen, in denen Schwarzarbeit besonders verbreitet ist. Die Behörden prüfen die Einhaltung des Mindestlohns, die korrekte Gestaltung von Leiharbeitsverträgen sowie die Abführung von Sozialabgaben. Zudem wird der Missbrauch von Sozialleistungen und die illegale Anstellung ausländischer Arbeitskräfte untersucht.

Die Kontrollen basieren auf Risikoanalysen und umfassen sowohl stichprobenartige Checks als auch umfassende Betriebsprüfungen. Die FKS führt regelmäßig solche Schwerpunktaktionen in Branchen mit hohem Schwarzarbeitsrisiko durch, um staatliche Einnahmen zu sichern und faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten. Konkrete Zahlen zu Bußgeldern oder rechtlichen Konsequenzen liegen zwar noch nicht vor, erste vorläufige Ergebnisse werden jedoch noch in dieser Woche erwartet.

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Der Zoll spielt eine zentrale Rolle bei der Durchsetzung von Arbeitsstandards und dem Schutz der Sozialsysteme. Die Behörde sorgt dafür, dass Unternehmen sich an Gesetze halten und Beschäftigte fair behandelt werden. Die aktuelle Aktion unterstreicht den Willen der Regierung, Schwarzarbeit in besonders anfälligen Wirtschaftszweigen konsequent zu bekämpfen. Detaillierte Erkenntnisse – darunter die Zahl der Verstöße und verhängten Sanktionen – werden die Zollbehörden in den kommenden Tagen veröffentlichen. Die Razzia dient auch als Warnsignal an Arbeitgeber, die Arbeits- und Steuerrecht ignorieren.

Quelle