30 June 2026, 06:20

Zoll stoppt US-Militärfahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg auf der A2

HZA-BI: Weltkriegs-Kettenfahrzeug auf A2/Bielefeld Mautstation stoppt Konvoi ohne Zollpapiere

Zoll stoppt US-Militärfahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg auf der A2

Zollbeamte hielten auf der Autobahn A2 in Deutschland einen norwegisch zugelassenen Transporter an. Das Fahrzeug transportierte eine ungewöhnliche Ladung: ein kettengetriebenes Militärfahrzeug der US-Armee aus dem Zweiten Weltkrieg. Der 38-jährige Fahrer brachte das Fahrzeug von Norwegen nach Frankreich, um es dort zu verkaufen.

Bei dem Transportgut handelte es sich um einen M29C Weasel, ein ungepanzertes amphibisches Fahrzeug aus den 1940er-Jahren. Die Beamten vermuteten Steuerhinterziehung, da der Fahrer keine EU-Einfuhrpapiere vorweisen konnte – lediglich eine Ausfuhrgenehmigung aus Norwegen. Der geschätzte Wert des Fahrzeugs betrug 12.500 Norwegische Kronen.

Der Fahrer hinterlegte eine Sicherheitskaution in Höhe von 700 Euro, bevor er seine Fahrt fortsetzen durfte. Diese Summe deckt mögliche Einfuhrabgaben und Strafen ab. Die Zollbestimmungen erlauben zollfreie Einfuhren von Waren aus Nicht-EU-Ländern bis zu einem Wert von 300 Euro, für Flug- oder Seereisende liegt die Grenze bei 430 Euro. Bei Personen unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag 175 Euro.

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Wegen der fehlenden Einfuhrundlagen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Überschreitungen des zollfreien Freibetrags müssen deklariert und die Abgaben bei der Einreise in die EU entrichtet werden. Das Hauptzollamt Bielefeld ist für den Fall zuständig. Für Rückfragen steht es unter der Telefonnummer (0521) 3047-1095 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Der Mangel an ordnungsgemäßen Papieren löste die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung aus.

Quelle