Frau erstreitet Arbeitslosengeld nach 14-monatiger Wartezeit vor Gericht
14 Monate Vor der Zahlung gemeldet: weiterhin Anspruch auf Arbeitslosengeld - Frau erstreitet Arbeitslosengeld nach 14-monatiger Wartezeit vor Gericht
Eine Frau aus Nordrhein-Westfalen hat einen juristischen Sieg errungen und erhält nun doch Arbeitslosengeld, nachdem ihr Antrag zunächst abgelehnt worden war. Obwohl sie sich bereits 14 Monate vor dem ersten geplanten Zahlungstermin arbeitslos gemeldet hatte, wurde ihr Anspruch nun anerkannt. Der Fall landete vor dem Bundessozialgericht, das am 12. April 2024 zu ihren Gunsten entschied.
Das Arbeitsverhältnis der Frau endete am 30. Juni 2019 im Rahmen eines Aufhebungsvertrags, der monatliche Übergangsleistungen vorsah. Bereits im Mai 2019 informierte sie die Bundesagentur für Arbeit, dass ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld erst ab dem 1. Juli 2020 beginnen werde. Ihr Antrag wurde jedoch abgelehnt, da sie scheinbar nicht die zwölfmonatige Pflichtversicherungszeit innerhalb der letzten zwei Jahre erfüllte.
Das Landessozialgericht Essen hob diese Entscheidung später auf. Es urteilte, dass ihr maßgeblicher Zeitraum am 30. Juni 2020 begann und sich rückwirkend bis zum 1. Juli 2018 erstreckte – sie erfüllte damit die notwendigen Voraussetzungen. Zudem bestätigte das Gericht, dass ihre ursprüngliche Meldung im Mai 2019 weiterhin gültig war, selbst bei einer 14-monatigen Lücke bis zum Leistungsbeginn.
Die Bundesagentur für Arbeit legte Berufung ein, doch das Bundessozialgericht in Kassel bestätigte das Essener Urteil. Es stellte klar, dass die Frau nicht verpflichtet war, sich erneut arbeitslos zu melden, und dass ihr ursprünglicher Antrag rechtlich einwandfrei war.
Mit dem endgültigen Urteil erhält die Frau nun rückwirkend ab Juli 2020 Arbeitslosengeld, wie ursprünglich beantragt. Die Entscheidung des Gerichts macht deutlich, dass eine lange Wartezeit zwischen Meldung und Auszahlung einen Anspruch nicht ungültig macht. Der Fall schafft damit einen Präzedenzfall für die Behandlung solcher Fristen in künftigen Streitigkeiten über Arbeitslosengeld.
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