Weißstörche in Westfalen feiern 2025 ein historisches Comeback mit Rekordzahlen
Angepasster Storch - Die Neue Welt der Wei├čen Storken - Weißstörche in Westfalen feiern 2025 ein historisches Comeback mit Rekordzahlen
Weißstörche in Westfalen erreichen 2025 Rekordstand
In Westfalen haben Weißstörche 2025 einen neuen Höchststand erreicht: 1.027 Brutpaare und 1.540 flügge gewordene Jungvögel wurden gezählt. Dies markiert eine spektakuläre Erholung seit den frühen 1990er-Jahren, als in der Region nur noch drei Brutpaare übrig waren. Zudem kehren die Störche inzwischen früher aus ihren Winterquartieren zurück als in früheren Jahrzehnten – manche bereits im Januar.
Der Bestand der Weißstörche in Westfalen hat sich nach drastischen Rückgängen erholt. 1991 gab es entlang der Weser nur noch drei Brutpaare. Heute haben sich wieder große Kolonien etabliert, insbesondere im Kreis Minden-Lübbecke, wo allein in Petershagen 190 Brutpaare leben.
Auch ihre Zugrouten haben sich deutlich verändert. Über 95 Prozent der deutschen Weißstörche nutzen mittlerweile die westliche Route – eine kürzere und sicherere Alternative zur traditionellen östlichen Strecke. Zudem überwintern viele näher an ihren Brutgebieten, etwa in Spanien, Portugal oder Südfrankreich, statt wie früher bis ins südliche Afrika zu ziehen. Wichtige Überwinterungsgebiete sind heute die Iberische Halbinsel, Nordafrika und das Niltal.
Der Klimawandel scheint diese Veränderungen zu beeinflussen. Mildere Winter kommen den Vögeln zugute, doch extreme Sommertrockenheit könnte ihr Überleben gefährden. Auch ihr Speiseplan hat sich erweitert: Neben Fröschen fressen sie nun vermehrt Regenwürmer, Engerlinge und Feldmäuse. Allerdings hat die Vogelgrippe in Spanien bereits Störche befallen – die genauen Auswirkungen auf die Populationen werden sich erst zeigen, wenn sie in die Brutgebiete zurückkehren.
2025 trafen die ersten Störche bereits im Januar in Deutschland ein, mit einem deutlichen Anstieg der Zahlen ab dem 6. Februar. Diese frühe Rückkehr deutet auf veränderte Umweltbedingungen und Nahrungsverfügbarkeit entlang ihrer Zugrouten hin.
Die Erholung des Weißstorchbestands in Westfalen spiegelt größere Veränderungen in Zugverhalten, Ernährung und Lebensraum wider. Während milde Winter und neue Nahrungsquellen ihr Wachstum begünstigen, bleiben Risiken wie Dürren und Krankheiten bestehen. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob sich diese Trends weiter positiv auf die Art auswirken.
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