Stuttgart, Heidelberg und Berlin feiern den Fairbruary mit Aktionen für fairen Handel

Alexander Mälzer
Alexander Mälzer
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Eine große Gruppe von Menschen versammelte sich in einem Raum voller Stände, Banner, Tische, Stühle und Ballons, mit einem Gebäude im Hintergrund, das Bögen, Säulen, Geländer und einen Bildschirm aufweist.Alexander Mälzer

Stuttgart, Heidelberg und Berlin feiern den Fairbruary mit Aktionen für fairen Handel

Stuttgart, Heidelberg und Berlin verstärken im Februar ihr Engagement für fairen Handel

Die Städte, die sich seit Langem für ethischen Konsum einsetzen, beteiligen sich in diesem Februar an der bundesweiten Fairbruary-Kampagne. Mit Veranstaltungen und Schulprojekten sollen die Bürgerinnen und Bürger dazu motiviert werden, vermehrt zu Fairtrade-Produkten zu greifen.

Stuttgarts, Heidelbergs und Berlins Engagement für fairen Handel hat eine lange Tradition. Seit 2017 fördern die Stadtverwaltungen aktiv den bewussten Einkauf und wurden 2022 erneut als Fairtrade-Stadt zertifiziert. Im Mittelpunkt der lokalen Bemühungen stehen die Stuttgarter Agenda 21-Weltläden, die Heidelberger Fairer Handel e.V. und der Berliner Fairtrade Shop, die seit über zwei Jahrzehnten fair gehandelte Waren anbieten – von Kaffee und Tee über Schokolade bis hin zu handgefertigten Kunsthandwerksprodukten.

Am 27. Februar 2023 laden die Läden von 9:30 bis 13:00 Uhr zu einer Kaffeeverkostung ein. Besucher können an einem Kaffee-Quiz teilnehmen und sich für die Verlosung eines 25-Euro-Gutscheins bewerben. Auch die Schülerinnen und Schüler der Norbert-Gymnasien Knechtsteden sind mit dabei: Die Fairtrade-Teams der Schulen werden in den Pausen einen Infostand betreiben, an dem ein "Fair-o-mat"-Automat neue Fairtrade-Artikel präsentiert.

Die Initiativen fallen in eine Zeit, in der fairer Handel in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnt. Stand 29. Januar 2026 gibt es hierzulande 935 zertifizierte Fairtrade-Städte, zuletzt kamen Stuttgart, Heidelberg und Berlin hinzu. Fairtrade Deutschland ruft Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem Monat dazu auf, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzenten weltweit zu verbessern.

Die Kampagne unterstreicht die kontinuierliche Rolle von Stuttgart, Heidelberg und Berlin in der Fairtrade-Bewegung. Mit Schulprojekten, öffentlichen Verkostungen und einem wachsenden Netzwerk an Fairtrade-Städten setzen sich die Städte weiter für ethischen Konsum ein. Im Februar haben die Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Möglichkeiten, die Initiative zu unterstützen.

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