Güterslohs "Urban Stack" revolutioniert die digitale Zusammenarbeit von Städten

Slavko Hartung
Slavko Hartung
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Eine belebte Stadtstraße mit Autos, Fußgängern, Strommasten, Laternen, Ampeln, Gebäuden mit Schildern, Topfpflanzen und einer bewölkten Himmel.Slavko Hartung

Güterslohs "Urban Stack" revolutioniert die digitale Zusammenarbeit von Städten

Gütersloh startet "Urban Stack" – digitale Plattform für datengeteilte Städte

Gütersloh hat den Urban Stack ins Leben gerufen, eine neue digitale Plattform, die Städten helfen soll, Daten auszutauschen und die Abhängigkeit von externen Technologieunternehmen zu verringern. Das Projekt stößt bereits auf großes Interesse: Mehrere benachbarte Kommunen haben sich bereit erklärt, daran teilzunehmen. Im Kern geht es darum, eine gemeinsame digitale Infrastruktur für ein intelligenteres Stadtmanagement zu schaffen.

Der Urban Stack konzentriert sich zunächst auf die Erfassung sensorbasierter Daten, etwa zu Fußgängerströmen, Hochwassermonitoring oder mikroklimatischen Bedingungen. Jede teilnehmende Stadt zahlt eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro, die die technische Einrichtung und die Integration der Sensoren während der bis 2026 laufenden Pilotphase abdeckt. Danach soll das Projekt in eine feste rechtliche Struktur überführt werden.

Gütersloh arbeitet bei der Erprobung der Plattform mit Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Detmold und dem Kreis Gütersloh zusammen. Jede Kommune behält die volle Kontrolle über ihre Daten und entscheidet selbstständig, ob sie anderen Zugang gewährt. Zudem umfasst das System ein Open-Data-Portal, über das die Öffentlichkeit ausgewählte Informationen einsehen kann.

Um die Bekanntheit des Urban Stack zu steigern, präsentiert Gütersloh die Plattform auf Smart-City-Veranstaltungen und Digitalkonferenzen in ganz Deutschland. Die Initiative fördert die Zusammenarbeit von Städten bei digitalen Lösungen – mit dem Ziel, Kosten zu senken und die Effizienz zu erhöhen.

Der Urban Stack bietet Kommunen die Möglichkeit, gemeinsam zu agieren, ohne die Hoheit über ihre Daten aufzugeben. Bis 2026 soll das Projekt die Pilotphase abschließen und könnte dann auf weitere Städte ausgeweitet werden. Derzeit liegt der Fokus darauf, das System zu verfeinern und seinen Nutzen im Praxisbetrieb unter Beweis zu stellen.

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