NRW hält über 3.600 Straftäter in forensischen Psychiatrien fest – doch Fluchtfälle bleiben ein Risiko
NRW hält über 3.600 Straftäter in forensischen Psychiatrien fest – doch Fluchtfälle bleiben ein Risiko
Nordrhein-Westfalen (NRW) hält derzeit 3.628 Personen in psychiatrischen Krankenhäusern und Suchtbehandlungseinrichtungen fest. Diese Einrichtungen betreuen Straftäter mit schweren psychischen Erkrankungen oder Abhängigkeitserkrankungen, die weiterhin eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen. Stand Januar 2025 umfasst das System 17 forensisch-psychiatrische Kliniken, eine weitere entsteht derzeit in Lünen.
Die forensischen Psychiatrien in NRW behandeln Straftäter, die aufgrund ihres psychischen Zustands als nicht haftfähig eingestuft werden. Die Gerichte legen die Dauer des Aufenthalts fest und müssen dabei Sicherheit und therapeutische Bedürfnisse abwägen. Die Therapie umfasst oft Medikamente, Psychotherapie, berufliche Förderung und strukturierte Programme zur Wiedereingliederung.
Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng: Zäune, Schleusensysteme, Überwachungskameras und Notfallalarme für das Personal gehören zum Standard. Dennoch kommt es immer wieder zu Vorfällen. Im Juni 2023 entkam ein Patient aus einer LVR-Klinik in Köln, wurde aber wenige Tage später in Velbert gefasst. Drei Monate später kehrte ein verurteilter Sexualstraftäter aus einer Einrichtung in Münster nach einem genehmigten Ausgang nicht zurück.
Mit fortschreitender Behandlung lockern sich die Auflagen für die Patienten. Manche erhalten begleitete Ausgänge, unbegleiteten Urlaub oder werden sogar in externe Wohngruppen verlegt. Ziel ist es, das Risiko zu minimieren und sie schrittweise auf eine mögliche Rückkehr in die Gesellschaft vorzubereiten.
Das System soll die Öffentlichkeit schützen und gleichzeitig Straftätern mit schweren psychischen Erkrankungen eine Behandlung ermöglichen. Mit 17 aktiven Einrichtungen und einer weiteren Klinik im Bau erweitert NRW kontinuierlich seine forensisch-psychiatrischen Kapazitäten. Gelegentliche Fluchtfälle zeigen jedoch, wie schwierig es bleibt, Sicherheit und Resozialisierung in Einklang zu bringen.
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